Peter Schwindt
Nach vierzehn Semestern Germanistik, Komparatistik und Theaterwissenschaften in Berlin und Bonn brach Peter Schwindt sein Studium ab. Der 1964 in Bonn geborene Journalist und Schriftsteller arbeitete als Volontär und Redakteur beim Bastei-Verlag im Bereich Comics und als Redakteur beim Verlag Markt und Technik in München, danach als Projektleiter und Game Designer bei Sunflowers Software in Obertshausen. Ab 1997 arbeitete er freiberuflich, unter anderem als Hörspiel- und Drehbuchautor für Radio und Fernsehen. 2000 schrieb er für den WDR die Hörspielserie "Justin Time" und baute sie später zu einer fünfbändigen Romanreihe um den Zeitreisenden Justin Time aus. Die ersten beiden Bände, "Zeitsprung" und "Der Fall Montauk", erschienen 2004; für "Zeitsprung" erhielt er im selben Jahr die Segeberger Feder. Bis 2006 folgten "Das Portal", "Verrat in Florenz" und "Mission London". Weitere Reihen sind "Libri Mortis" (2005 bis 2007), "Gwydion" (2006 und 2007) und "Morland" (2009 und 2010). Die Hörspielfassung des zweiten Morland-Bandes, "Die Blume des Bösen" (2011), war für den Deutschen Hörbuchpreis 2012 nominiert. Für das ZDF schrieb er die Drehbücher zu "Die Blume", "Max und Ko" und "Hänsel und Gretel" (2005). Dazu kamen die Thriller "Schwarzfall" (Piper 2010), "Lebenslang" (Piper 2011) und "Ich bin dein, du bist mein" (Ravensburger 2014); bei Fischer Sauerländer erschienen "Borderland" (2018) und "Finsterbrook - Vier Freunde und ein Höllenhund" (2021).
- Geboren
- 3. Mai 1964
- Nationalität
- Deutschland