Phillip P. Peterson

Phillip P. Peterson heißt eigentlich Peter Bourauel, ist Diplomingenieur und schrieb 2010 seine Doktorarbeit über Strahlenschäden am Fusionsreaktor ITER. Geboren wurde er am 2. März 1977 in Waldbröl. Bis 2003 studierte er Luft- und Raumfahrttechnik in Aachen, danach absolvierte er ein Masterstudium in Nuclear Applications und arbeitete bis 2006 im Forschungsreaktor Jülich 2. Nach der Promotion forschte er an der RWTH Aachen, und von 2012 bis 2014 war er als Ingenieur beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Management für Erdbeobachtungssysteme tätig. Während dieser Arbeit baute er eine Idee zu seinem ersten Roman aus, "Transport", 2014 erschienen, und dessen Erfolg ermutigte ihn, mit einer zweiten Idee ebenso zu verfahren: "Paradox: Am Abgrund der Ewigkeit" kam 2015 heraus, und nach dem Erfolg beider Romane wurde er hauptberuflicher Schriftsteller. Für "Paradox" bekam er den Kindle Storyteller Award, dazu 2016 eine Nominierung für den Kurd-Laßwitz-Preis und den dritten Platz beim Deutschen Science-Fiction-Preis. Peterson versteht sich als Indie-Autor: Die meisten seiner Bücher hat er selbst veröffentlicht, über Plattformen wie BoD und CreateSpace, und dafür auf eigene Kosten das Lektorat und mehrere englische Übersetzungen in Auftrag gegeben. Einzelne Titel erschienen in Verlagen, "Paradox" bei Bastei Lübbe, spätere Romane bei FISCHER Tor, darunter "Vakuum" (2020), das 2021 beim Deutschen Science-Fiction-Preis den dritten Platz belegte, und "Janus" (2023), 2024 dort auf dem fünften Platz. Daneben erschien 2017 sein Sachbuch "250 Science-Fiction-Filme von 1902 bis 2016". Seine Reihe "Transport" ist inzwischen auf neun Bände angewachsen; der jüngste, "Multiversum", erschien 2026.

Geboren
2. März 1977

Bücher