Rainer Castor
Anfang der 1980er Jahre lernte Rainer Castor Hanns Kneifel kennen, und Kneifel machte ihn zu seinem Mitarbeiter; kurz darauf erschien Castors erstes Taschenbuch, bald danach folgten die ersten Heftromane. Geboren wurde er am 4. Juni 1961 in Andernach. Er war ausgebildeter Baustoffprüfer, brach ein Studium des Bauingenieurwesens nach wenigen Semestern ab, war einige Zeit Soldat und arbeitete als Auslieferungsfahrer; später war er für eine Stadtratsfraktion und einen Landtagsabgeordneten tätig. Geschrieben hat er in den 1980er Jahren neben einer Stelle als Verwaltungsangestellter bei einer Bildungseinrichtung. Ab Juni 1997 war er ausschließlich freiberuflicher Schriftsteller. Für die Perry-Rhodan-Serie schrieb er Heftromane wie "Materia" (Nummer 1973) und "Konterplan der Rayonen" (Nummer 2817), die Nummern 2142 und 2143 zusammen mit Uwe Anton. 1996 erschienen bei Heyne seine Perry-Rhodan-Taschenbücher "Für Arkons Ehre" und "Die Macht des Goldenen". Für Atlan verfasste er die Buchbände 14 bis 16, darunter "Imperator von Arkon" (1999), und bearbeitete alle weiteren von Band 17 bis zur Einstellung der Buchausgabe mit Band 45. Seine drei Romane für den Atlan-Zyklus Traversan kamen 2006, 2007 und 2009 bei Eins A Medien als Hörspiele heraus. Außerhalb der Serien entstanden "Der Blutvogt", ein Roman aus dem mittelalterlichen Berlin nach einem Stoff von Klaus Gensicke, 1997 bei Haffmans in Zürich von Hanns Kneifel herausgegeben, und der Science-Fiction-Roman "Gea, die vergessene Welt" im Blitz-Verlag. Castor starb am 22. September 2015 in Andernach.
- Geboren
- 4. Juni 1961
- Gestorben
- 22. September 2015
- Nationalität
- Deutschland