Ramez Naam
Früher arbeitete Ramez Naam 13 Jahre als Informatiker bei Microsoft und leitete Teams, die an Outlook und am Internet Explorer arbeiteten; zuletzt war er dort Partner Group Program Manager für Live Search. Er hält 19 Patente in den Bereichen E-Mail, Web-Browsing, Websuche und künstliche Intelligenz. Naam wurde in Kairo geboren und kam mit drei Jahren in die Vereinigten Staaten. Zwischenzeitlich leitete er Apex Nanotechnologies, ein Unternehmen, das Software für die Nanotechnologie-Forschung entwickelt, bevor er zu Microsoft zurückkehrte. In seinem Sachbuch "More Than Human" (2005) plädierte er für umfassende technische Erweiterungen des Menschen; im selben Jahr erhielt er den H. G. Wells Award der World Transhumanist Association für Beiträge zum Transhumanismus. Er ist Mitglied der World Future Society, Senior Associate des Foresight Institute und Fellow des Institute for Ethics and Emerging Technologies. 2013 folgte das Sachbuch "The Infinite Resource". Mit dem Roman "Nexus" begann er, Science-Fiction zu veröffentlichen. Der Roman handelt von einer gleichnamigen Nano-Droge, die Hirnfunktionen bis zur Verbindung von Bewusstseinen erweitert, aber auch deren Manipulation ermöglicht; durch Nanotechnologie wird zudem der Upload von Bewusstseinen auf Computer möglich. 2014 erhielt Naam dafür den Prometheus Award und war im selben Jahr für den John W. Campbell Award als bester neuer Autor nominiert. "Nexus" ist der erste Teil einer Trilogie mit den Fortsetzungen "Crux" (2013) und "Apex" (2015); für "Apex" erhielt er den Philip K. Dick Award. Alle drei Bände erschienen auf Deutsch, "Nexus" und "Crux" bei Heyne, "Apex" beim Luzifer-Verlag. An der Singularity University lehrt Naam als Lehrbeauftragter über Energie, Umwelt und Innovation und ist dort Ko-Vorsitzender für Energie und Umwelt.