Ray Vukcevich

In Ray Vukcevichs „The Wages of Syntax“ will Nick Sherwood die Hypothese der spontanen Kompetenz widerlegen, nach der Quanteneffekte verhindern, dass Henry Wolfe getötet wird, solange er nicht Italienisch gelernt hat. Die Geschichte erschien 2003 online in Sci Fiction und kam ins Finale des Nebula Award für die beste Novelette. Jay Lake lobte in der Internet Review of Science Fiction die erstaunliche Durchsichtigkeit, mit der Vukcevich zwischen Tempus, Person und Erzählperspektive wechsle. Der 1946 geborene Amerikaner stammt aus New Mexico und gehörte der Schreibgruppe Wordos an. 2000 erschien sein Detektivroman „The Man of Maybe Half-a-Dozen Faces“: Der Privatdetektiv Skylight Howells, der mehrere Identitäten und eine Sucht nach Stepptanz hat, sucht darin einen verschwundenen Mann, der einige Verfasser von Softwarehandbüchern getötet haben könnte oder selbst das nächste Ziel des wahren Mörders ist. Die Pittsburgh Post-Gazette fand den Fall gut konstruiert, wenn man die Voraussetzungen um Howells hinnehme; Kirkus Reviews hielt das Buch nur für Computerkenner geeignet. 2001 brachte Small Beer Press seine Erzählsammlung „Meet Me in the Moon Room“ heraus, die für den Philip K. Dick Award nominiert war. Vukcevichs Geschichten erschienen in Science-Fiction- und Literaturzeitschriften, eine davon unter dem Titel „White Guys in Space“; „Glinky“ aus The Magazine of Fantasy & Science Fiction nahmen David G. Hartwell und Kathryn Cramer 2005 in „Year's Best SF 10“ auf.

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