Reinhard Köhrer

Zwanzig Jahre liegen zwischen den Romanen „Weg der Erde“ und „Menschenspuren“ von Reinhard Köhrer. „Weg der Erde“ erschien 1983 als Band 3959 der Reihe Heyne Science Fiction & Fantasy, nach dem Untertitel ein Science-fiction-Roman aus ferner Zukunft, und Franz Rottensteiner besprach ihn im selben Jahr im Quarber Merkur. Köhrer, am 3. November 1949 in München geboren, arbeitete nach einer Lehre zum Schriftsetzer als Korrektor und Verlagsredakteur. Dann machte er sich als Freiberufler in der Medienbranche selbstständig und betrieb einen Verlagsservice. In Heyne-Anthologien erschienen zwei Kurzgeschichten von ihm: „Begegnung“ 1985 in dem von Wolfgang Jeschke herausgegebenen Band „Venice 2“ und „Schnupfendämmerung“ 1987 in der 30. Folge von „Isaac Asimov's Science Fiction Magazin“, herausgegeben von Friedel Wahren. „Menschenspuren“ kam 2003 heraus und stand 2004 unter den Nominierten für den Kurd-Laßwitz-Preis. Im selben Jahr veröffentlichte er bei Books on Demand den Science-Fiction-Roman „Als die Gletscher schmolzen“. Karsten Kruschels Artikel über ihn im Deutschen Literatur-Lexikon erschien 2018. Köhrer starb im Frühjahr 2021 im Alter von 71 Jahren. 2023 legte Bärenklau Exklusiv seine drei Romane neu auf.

Geboren
3. November 1949

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