Rob Alef

2008 erschien eine Dokumentation von Ralf Oberndörfer über die Verfolgung jüdischer Richter und Staatsanwälte in Sachsen während des Nationalsozialismus, herausgegeben vom sächsischen Justizministerium. Im selben Jahr kam von ihm unter dem Namen Rob Alef der Kriminalroman „Das magische Jahr“ heraus. Oberndörfer wurde 1965 in Nürnberg geboren. Unter eigenem Namen veröffentlichte er weitere rechtsgeschichtliche Arbeiten, 2017 etwa über Strafverteidigung, Gestapo und politische Justiz in der NS-Zeit. Bis 2018 betrieb er zwölf Jahre lang ein Fußball-Blog. Als Rob Alef hatte er 2005 bei Shayol den Roman „Bang Bang stirbt“ veröffentlicht. „Das magische Jahr“ (Rotbuch) erzählt ausgehend von einem aktuellen Mordfall die Geschichte der 68er-Bewegung neu, unter der Annahme, die 68er hätten sich damals gegen die Staatsmacht durchgesetzt; eine wichtige Rolle spielen Rettungspinguine mit Whisky-Namen. 2009 war das Buch in der Kategorie Bester Roman für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Im selben Jahr kam bei vgs Egmont „Die Wölfe“ heraus, nach dem Untertitel „das Buch zum großen ZDF-Highlight“. Ebenfalls bei Rotbuch erschienen „Kleine Biester“ (2011), „Immer schön gierig bleiben“ (2013) und 2014 „Das Kopyshop“, nach dem Untertitel ein phantastischer Roman in 26 Kapiteln. Drei der vier Rotbuch-Romane brachte der Unionsverlag als Taschenbücher neu heraus: „Das magische Jahr“ 2012, „Kleine Biester“ 2013 und „Immer schön gierig bleiben“ 2016.

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