Stefan Cernohuby
Mehr als zehn Anthologien hat Stefan Cernohuby seit 2010 herausgegeben, zwei Jahre nachdem seine erste Kurzgeschichte erschienen war. Geboren am 15. April 1982 in Wien, legte er 2000 die Matura ab und studierte Elektronik am Technikum Wien. Nach dem Abschluss arbeitete er einige Jahre im Ausland und kehrte dann nach Wien zurück. Als Redakteur schrieb er für verschiedene Medien, unter anderem als leitender Redakteur des Magazins SpielxPress. "Von Feuer und Dampf" (2010) kam 2011 auf die Shortlist des Deutschen Phantastik Preises, 2015 folgte dort "Dampfmaschinen und Rauchende Colts", herausgegeben mit Wolfgang Schroeder. 2013 erhielt Cernohuby den Encouragement Award der European Science Fiction Society. 2018 gab er mit Gerd Scherm "Dampf über Europa" heraus, eine Anthologie der Geschichtenweber, eines Zusammenschlusses von Autorinnen und Autoren für gemeinsame Literaturprojekte. Für "Wundersame Haustiere und wie man sie überlebt" (2021) gewann er 2022 den Skoutz-Award; 2023 und 2024 war er bei der European Science Fiction Society als Best Promoter nominiert. 2018 erweiterte er sein Spektrum um Heftromane; im selben Jahr erschienen bei Wurdack Bände der Reihe "Der Loganische Krieg", der erste Roman folgte 2020. 2019 wurde er zweiter Vorsitzender des Phantastik-Autorinnen-Netzwerks PAN. Mit Melanie Vogltanz schrieb er die Space Opera "Im Auge der Leere" (2023). "The Deniables: Gestohlene Vergangenheit" erschien 2025 im Leseratten Verlag. Der Roman wurde für den Kurd-Laßwitz-Preis als bester Roman nominiert und kam dort 2026 auf Platz 10, stand auf der Longlist des Österreichischen Phantastik-Preises und im April 2026 auf Platz 7 der Phantastik-Bestenliste.