Stefan T. Pinternagel

Jeden Tag ein Satz: So war "365 Plus Bonus" angelegt, das letzte Literaturprojekt von Stefan T. Pinternagel, 2009 im Augsburger Maro Verlag erschienen. Geboren am 15. August 1965 in Straubing, lebte er später in Lagerlechfeld und in Augsburg. Ab 2006 wohnte er in Zürich und war dort Mitglied der Autorinnen und Autoren der Schweiz; nach mehreren Jahren dort starb er am 13. Oktober 2009 in Augsburg. 1998 erschien bei Klaus Bielefeld "AcidHead", 1999 wurde sein Roman "Totentanz" für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert. 2000 kam im Geest-Verlag der Gedichtband "Türen" heraus. 2001 belegte er im 160-Zeichen-Literaturwettbewerb des Uzzi-Verlags in der Kategorie "Liebe" den dritten Platz und beim "Maskenball-Award" den zweiten, 2002 wurden drei seiner Gedichte für die CD "... ich bin des regenbogens angeklagt" vertont. Seine Erzählung "Midas" war 2003 für den Bayerisch-Schwäbischen Literaturpreis nominiert; "Double Health Inc." wählte der SF-Club "ÜberAll" auf den ersten Platz. Im Atlantis Verlag erschienen der Roman "Fragmente" (2003) und das SF-Noir "CyberJunk" (2004), beide auch als Hörbuch bei Hörplanet. Für die Ad-Astra-Reihe bei Hary-Production schrieb er die Trilogie aus "Grenzgänger", "Graham's Curse" und "EndTot", bei Shayol 2005 "Kurt Vonnegut Jr. und die Science-fiction". 2004, 2005 und 2006 gehörte er mit Peter Dempf, Rainer Braune und Franz Dobler zu den Initiatoren der Lesungen "Brennende Bücher" zur Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933. Dazu kamen weit über hundert Gedichte, Geschichten und Artikel in Literaturzeitschriften, Anthologien, Zeitungen, Magazinen und im Internet.

Geboren
15. August 1965
Gestorben
13. Oktober 2009
Nationalität
Deutschland

Bücher