Steven Gould

1979 las Theodore Sturgeon auf einer Schreibwerkstatt der AggieCon „The Touch of Their Eyes“ vor, die zweite Geschichte, die Steven Gould geschrieben hatte. Sturgeon korrigierte einen einzigen Fehler, „Calvary and Cavalry are two different things“, und riet ihm, sie Stan Schmidt von Analog anzubieten. Dort erschien sie 1980 und wurde für den Analog Award nominiert. Die erste Geschichte hatte Analog abgelehnt, mit einer persönlichen Notiz des damaligen Herausgebers Ben Bova, der mehr sehen wollte. Gould wurde am 7. Februar 1955 in Fort Huachuca, Arizona, geboren und verbrachte als Schüler drei Jahre auf Hawaii, wo er tauchen lernte. Er besuchte die Texas A&M University und siedelte einen großen Teil seiner Texte in Texas an; die AggieCon auf dem Campus war seine erste Science-Fiction-Convention, 1975 leitete er die fünfte. Für den Hugo Award nominiert wurden die Kurzgeschichte „Rory“ 1985 und die Novelette „Peaches for Mad Molly“ 1989, die im selben Jahr auch in der Endauswahl des Nebula Award stand. Sein erster Roman „Jumper“ (1992) erzählt von einem Jugendlichen, der sich aus einem gewalttätigen Elternhaus wegteleportiert. Er stand in der Endauswahl des Compton Crook Award, wurde beim Locus Award für den besten Erstlingsroman Zweiter und 2008 von Doug Liman verfilmt. Es folgten die Fortsetzungen „Reflex“ (2004), „Impulse“ (2013), 2018 Vorlage einer Fernsehserie, und „Exo“ (2014), dazu „Jumper: Griffin's Story“ (2007) zur Vorgeschichte einer Figur des Films. „Wildside“ erhielt 1997 den Hal Clement Award für Jugend-Science-Fiction, „Greenwar“ (1997) schrieb er mit Laura J. Mixon. Das Tauchen floss in Szenen von „Greenwar“ und „Blind Waves“ ein; das Aikido, das er übt und unterrichtet, spielt in „Helm“ und „7th Sigma“ (2011) eine große Rolle. „7th Sigma“ ist in einem amerikanischen Südwesten angesiedelt, den insektengroße, metallfressende Roboter verwüstet haben. Von 1986 bis 1989 leitete Gould die Region Süd/Mitte der Science Fiction and Fantasy Writers of America, im Mai 2013 wurde er zu ihrem Präsidenten gewählt und hatte das Amt bis Juni 2015 inne. Ab 2000 unterrichtete er beim Workshop Viable Paradise. Im August 2013 vereinbarte er mit James Cameron vier Romane zur Avatar-Reihe.

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