Thomas Thiemeyer
Fünf Kurd-Laßwitz-Preise hat Thomas Thiemeyer gewonnen, alle in der Kategorie beste Umschlagillustration, zwischen 1998 und 2006, darunter für "Auf zwei Planeten" von Kurd Laßwitz selbst und für Andreas Eschbachs "Quest". 2006 und 2011 erhielt er dazu den Deutschen Phantastik Preis als bester Grafiker und Illustrator. Geboren wurde er am 22. März 1963 in Köln, wo er auch studierte. 1989 erschien sein erstes Jugendbuch beim Ravensburger Buchverlag, für den er auch als grafischer Berater arbeitete. Danach machte er sich als freier Künstler selbständig und illustrierte Spiele, Jugendbücher und Buchumschläge; gearbeitet hat er unter anderem für Heyne, Arena, Beltz & Gelberg, HarperCollins, Random House und Wizards of the Coast. 1998 luden ihn ein Verlag in Tansania und das dortige Goethe-Institut ein, ein Jugendbuch über die Dinosaurier von Tendaguru zu illustrieren. Ab 2004 wandte er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. Sein erster Roman "Medusa" erschien bei Droemer Knaur und eröffnete die Reihe um Hannah Peters, es folgten unter anderem "Reptilia" (2005), "Magma" (2007) und "Korona" (2010). Die Geschichten stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane und handeln oft von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch geheimnisvolle Mächte; übersetzt wurden seine Romane unter anderem ins Englische, Koreanische, Chinesische und Ukrainische. Für junge Leser schrieb er die Reihen "Die Chroniken der Weltensucher" (2009 bis 2013 bei Loewe), "Evolution" und "World Runner", für deren ersten Band "Die Jäger" er 2021 die Goldene Leslie des Landes Rheinland-Pfalz und die Ulmer Unke erhielt. 2018 begann er unter dem Pseudonym Vitu Falconi eine auf Korsika spielende Krimireihe um Eric Marchand. 2024 erschienen zwei Bände der Reihe "Zefira", der zweite im Selbstverlag.
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- Deutschland