Thorsten Becker

Zwei Literaturpreise in einem Jahr: 1985 erhielt Thorsten Becker den Aspekte-Literaturpreis und den FAZ-Preis für Literatur. Becker wurde am 4. September 1958 in Oberlahnstein geboren und wuchs in Köln auf. Nach dem Gymnasium begann er am Max Reinhardt Seminar in Wien eine Schauspielausbildung, danach studierte er an der Freien Universität Berlin Philosophie, Geschichte, Soziologie und Theaterwissenschaft. Er arbeitete als Schauspieler und Regieassistent in Köln, Stuttgart und Bochum und unternahm zahlreiche Reisen, unter anderem in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Bei Ammann in Zürich erschienen die Erzählungen "Die Bürgschaft" (1985) und "Schmutz" (1989), nach dem Film von Paulus Manker, und 1991 das "Tagebuch der Arabischen Reise"; bei Kiepenheuer & Witsch in Köln kam 1987 "Die Nase" heraus. 1990 erhielt er den Turiner Premio Grinzane Cavour. Der Berliner Verlag Volk und Welt veröffentlichte 1994 "Mitte" und 1996 den Roman "Schönes Deutschland". Bei Rowohlt in Reinbek veröffentlichte er die Romane "Der Untertan steigt auf den Zauberberg" (2001), "Die Besänftigung" (2003), "Sieger nach Punkten" (2004), "Fritz" (2006) und "Das ewige Haus" (2009), bei Arche 2011 "Agrippina. Senecas Trostschrift für den Muttermörder Nero". 2002 hatte er ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhof Schreyahn, 2005 war er Stadtschreiber zu Rheinsberg und 2008 Stipendiat der Villa Massimo.

Geboren
4. September 1958
Nationalität
Deutschland

Bücher