Uwe Post

"Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes", ein satirischer Science-Fiction-Detektivroman, erschien 2010 im Atlantis Verlag und bekam im Jahr darauf den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science Fiction Preis. Geschrieben hat ihn ein Mann, der heute als Softwareentwickler in Wetter an der Ruhr arbeitet. Uwe Post kam am 15. Juni 1968 in Gevelsberg zur Welt und studierte zunächst Physik und Astronomie. Danach ging er als Redakteur zur Computerzeitschrift c't nach Hannover, und in diese Jahre fallen seine ersten Science-Fiction-Erzählungen; eine davon, "Explosion einer Espresso-Maschine", stand 1999 in der Zeitschrift selbst. Weitere erschienen in Anthologien des Wurdack-Verlags und in den Magazinen Nova und Exodus. Die Anerkennung kam über die kurze Form: "eDead.com" erhielt 2006 den William-Voltz-Award und war 2008 für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert, "Noware" erreichte beim Deutschen Science Fiction Preis 2009 den zweiten Rang. Im selben Jahr erschien sein Roman "Symbiose" und wurde für beide Preise nominiert; gewonnen hat sie 2011 dann "Walpar Tonnraffir". 2017 folgte ein zweiter Band, "Walpar Tonnraffir und die Ursuppe mit extra Chili". Dazwischen und danach entstanden "SchrottT" 2013, "Sterne in Asche" 2014, "E-tot" 2020 und "Klima-Korrektur-Konzern" 2021. Seit Oktober 2015 war Post Chefredakteur von "BiomAlpha", einer Serie, die ein Autorenteam nach dem Vorbild moderner Fernsehserien schrieb, in bis zu vier Handlungssträngen gleichzeitig; neben Post, der sie erfand, arbeiteten Frederic Brake, Frank Lauenroth, Uwe Hermann, Niklas Peinecke, Merlin Thomas und Christian Weis daran. Daneben steht die Technik: Für den Rheinwerk Verlag schreibt Post seit 2011 ein Lehrbuch über die Entwicklung von Android-Apps mit Java, das 2021 in neunter Auflage erschien.

Geboren
15. Juni 1968
Nationalität
Deutschland

Bücher