William Barton

Drei Romane von William Barton kamen in die Endauswahl des Philip K. Dick Award: "The Transmigration of Souls" (1996), "Acts of Conscience" (1997) und "When We Were Real" (1999). "Acts of Conscience" erhielt 1998 eine besondere Erwähnung. Barton wurde 1950 in Boston geboren und studierte Liberal Arts am Community College of Northern Virginia. Seit 1973 ist er als Autor tätig; in jenem Jahr erschien "Hunting on Kunderer", in dem eine Gruppe von Jägern auf einer Dschungelwelt mit dinosaurierähnlichen Raubtieren, Sabotage und einem Außerirdischen fertig werden muss, der die menschliche Sexualität erforscht. Sein Werk lässt sich großteils der Space Opera zuordnen. In "The Transmigration of Souls" führt ein Portal auf dem Mond ein internationales Forscherteam und die amerikanischen Soldaten, die es aufhalten sollen, in andere Wirklichkeiten. In "When We Were Real" entkommt Darius Murphy einem unterdrückerischen religiösen Matriarchat und findet Liebe und Krieg in der Dunkelheit zwischen den Sternen. Gemeinsam mit Michael Capobianco schrieb Barton "Iris" (1990), "Fellow Traveler" (1991), "Alpha Centauri" (1997) und "White Light" (1998); viele ihrer Romane handeln vom Kalten Krieg und von der Raumfahrt. In "Fellow Traveler" streiten die USA und die Sowjetunion über Gefahren und Gewinne des Bergbaus auf Asteroiden. Seine Kurzgeschichten betonen in sonst traditioneller Science-Fiction Sexualität und menschliche Moral. Sie erschienen unter anderem in Asimov's Science Fiction und Sci Fiction und wurden für den Hugo Award, den Theodore Sturgeon Memorial Award, den Sidewise Award und den HOMer Award nominiert. Auf Deutsch kam "Age of Aquarius" (1996) 1997 bei Heyne als "Das Zeitalter des Wassermanns" heraus. Barton hat begonnen, seine Texte selbst für den Kindle zu veröffentlichen.

Geboren
1950-09-28
Nationalität
Vereinigte Staaten

Bücher