Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein hat als Industriekaufmann angefangen und in Nachtschichten zu schreiben begonnen, um die Zeit herumzubringen. Heute gilt er mit rund 43 Millionen verkauften Büchern als einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Geboren wurde er am 15. August 1953 in Weimar, als Sohn eines Kfz-Schlossers, und wuchs in Krefeld auf. Zuerst schrieb er Kurzgeschichten, dann Heftromane in Horror und Wildwest, veröffentlicht unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen. Karl-Ulrich Burgdorf empfahl ihn dem Bastei-Verlag, und dort erschien 1981 sein erster Roman, ein Band der Heftreihe "Professor Zamorra". Die Wende kam 1982 durch einen Wettbewerb. Hohlbein gewann den ersten Preis des Ueberreuter-Verlags mit "Märchenmond", das er zusammen mit seiner Frau Heike geschrieben hatte. Das Buch bekam mehrere Publikumspreise, darunter den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar, und wurde zum Durchbruch; mit den beiden Fortsetzungen verkaufte die Trilogie über zwei Millionen Exemplare. Noch 1982 gab er seinen Beruf auf, 2006 erschien "Märchenmond" als erstes seiner Bücher in den Vereinigten Staaten, und 2010 kam es in Hildesheim als Musical auf die Bühne. 1984 erfand Hohlbein für das Heft "Gespenster-Krimi" die Reihe "Der Hexer", die auf H. P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos aufbaut; den größten Teil der Romane schrieb er zunächst unter dem gemeinsamen Pseudonym Robert Craven. Seither sind mehr als 200 Bücher erschienen, übersetzt in 34 Sprachen, viele davon gemeinsam mit Heike Hohlbein. Verfilmt wurde zuletzt "Der Greif", ein Roman der beiden von 1989, den Prime Video 2023 als Serie herausbrachte, und 2024 kam "Hagen von Tronje" unter dem Titel "Hagen - Im Tal der Nibelungen" in die Kinos. Nach Hohlbein ist der Wolfgang-Hohlbein-Preis benannt.

Geboren
15. August 1953
Nationalität
Deutschland

Bücher