Das Schiff

In einer fernen Zukunft, etwa 6000 Jahre von heute entfernt, haben intelligente Maschinen die Herrschaft über die Erde übernommen. Die verbliebenen Menschen sind unsterblich geworden und werden vom Cluster, einem zentralen Maschinenbewusstsein, versorgt. Seit tausend Jahren schicken diese Maschinen lichtschnelle Sonden zu den Sternen, um nach den Hinterlassenschaften der Muriah zu suchen, einer längst untergegangenen Hochkultur. Bei dieser Suche helfen die Mindtalker, die letzten sterblichen Menschen auf der Erde. Die Protagonisten Adam und Evelyn gehören zu diesen besonderen Menschen, die eine wichtige Verbindung zwischen der Menschheit und den Maschinen darstellen. Doch ihre Entdeckung führt nicht nur zum technologischen Vermächtnis der Muriah, sondern weckt auch einen alten Feind, der seit einer Million Jahren geschlafen hat. Brandhorst behandelt anspruchsvolle Themen wie das Altern, Künstliche Intelligenz und moralische Fragen, ohne dem Leser eine bestimmte Weltanschauung aufzudrängen. Der Roman verbindet spannende Abenteuer mit philosophischen Betrachtungen über die Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Empfehlung: Das Buch eignet sich besonders für Leser, die sich für gut durchdachte Science Fiction interessieren, die sowohl technische Aspekte als auch tiefere philosophische Fragen behandelt. Fans von Autoren wie Arthur C. Clarke oder Stanislaw Lem werden die nachdenklichen Elemente schätzen, während Liebhaber klassischer Space Opera auf ihre Kosten kommen. Ideal für alle, die Science Fiction mögen, die über reine Unterhaltung hinausgeht und zum Nachdenken anregt.

Erschienen
2015
Seiten
592
Sprache
de
Genres
Cosmic SF / Philosophical Sci-Fi, First Contact / Alien-Invasion, Space Opera, Transhumanistische SF / Posthuman-SF

Autoren