Der wilde Planet

Jack Holloway arbeitet als Prospektor für die Zarathustra Corporation auf dem Planeten Zara 23, einem paradiesischen Planeten voller exotischer Lebewesen. Als zynischer Einzelgänger lebt er dort mit seinem Hund Carl und entdeckt bei illegalen Sprengungen eine reiche Ader der wertvollen Sonnensteine - ein Fund, der ihn zum Milliardär machen könnte. Doch dann begegnet er kleinen, katzengroßen Wesen, die er "Fuzzys" nennt. Diese possierlichen Kreaturen ahmen menschliches Verhalten nach und zeigen erstaunliche Intelligenz. Als die Biologin Isabel Wangai die Fuzzys als intelligente Lebensform einstuft, bricht für die Zarathustra Corporation eine Welt zusammen: Laut galaktischem Gesetz müssen sie den Planeten räumen und alle Gewinne aufgeben, wenn dort intelligentes Leben existiert. Was folgt, ist ein juristisches Drama voller Intrigen und Gerichtsverhandlungen, in dem Holloway gegen die mächtigen Konzerninteressen kämpft. Scalzi erzählt diese Neuinterpretation von H. Beam Pipers Klassiker "Der kleine Fuzzy" mit seinem typischen Humor und schafft dabei eine unterhaltsame Geschichte über Umweltschutz, Kapitalismuskritik und die Frage, was Intelligenz eigentlich ausmacht. Empfehlung: Das Buch eignet sich für Leser, die gut lesbare Science Fiction mit ökologischen Themen und Humor schätzen. Besonders ansprechend für Fans von Gerichtsdramen im SF-Gewand und alle, die sich für Erstkontakt-Geschichten interessieren, ohne dabei schwere Kost zu erwarten.

Erschienen
2011
Seiten
382
Sprache
de
Genres
First Contact / Alien-Invasion, Planetary Romance / Kolonisierungs-SF, Social Science Fiction, Space Opera

Autoren