Die Kinder des Saturn
In einer fernen Zukunft des 23. Jahrhunderts ist die Menschheit ausgestorben und hat eine Welt zurückgelassen, die von ihren eigenen Schöpfungen bevölkert wird: intelligenten Androiden und Robotern, die das Sonnensystem kolonisiert haben. Diese künstlichen Wesen haben eine hierarchische Gesellschaft entwickelt, in der aristokratische Humanoide über Roboter mit Sklavenchips herrschen. Freya Nakamichi-47, eine als Konkubine konstruierte Androidin, findet sich in einer Welt wieder, für die sie nie bestimmt war. Als ihre Produktionslinie fertiggestellt wurde, existierten bereits keine Menschen mehr. Nun arbeitet sie als Botin und soll ein mysteriöses Paket vom Merkur zum Mars transportieren. Doch dieser scheinbar einfache Auftrag macht sie zur Zielscheibe mächtiger Fraktionen, die den Inhalt des Pakets um jeden Preis in ihre Hände bekommen wollen. Die Geschichte folgt Freyas Odyssee durch das Sonnensystem und untersucht dabei Themen wie Sklaverei, Identität und den Sinn des Daseins. Stross erschafft eine komplexe Welt, in der Maschinen menschliche Eigenschaften und Sehnsüchte entwickelt haben, aber gleichzeitig an ihre ursprüngliche Programmierung gebunden bleiben. Der Roman ist eine Hommage an die Werke von Isaac Asimov und Robert Heinlein und verbindet Weltraumabenteuer mit philosophischen Fragen über Bewusstsein und Freiheit. Empfehlung: Das Buch richtet sich an Leser, die komplexe Science-Fiction mit philosophischen Untertönen schätzen und sich für Themen wie künstliche Intelligenz, Posthumanismus und gesellschaftliche Strukturen interessieren. Fans der klassischen Science-Fiction-Autoren Asimov und Heinlein werden die zahlreichen Referenzen und Anspielungen besonders zu schätzen wissen.
- Erschienen
- 2008
- Seiten
- 448
- Sprache
- de
- Genres
- Robot-SF / Mecha SF, Social Science Fiction, Space Opera, Transhumanistische SF / Posthuman-SF