Eroberer

Wir schreiben das Jahr 607 n. Chr. Das römische Imperium ist gefallen und Britannien wird von Germanen, Angeln, Sachsen und Wikingern überrannt. Römische Briten, Germanen und Iren teilen sich nun die Insel, vereint nur durch die lateinische Sprache als Relikt der einst mächtigen römischen Herrschaft. In dieser Zeit des Umbruchs setzt der geheimnisvolle "Weber des Zeitteppichs" seine Arbeit fort und manipuliert Zeit und Geschichte aus dem Verborgenen. Stephen Baxter entführt die Leser in eine detailreich geschilderte Welt voller Schlachten, politischer Intrigen und kultureller Zusammenstöße. Der Roman verbindet historische Ereignisse mit fantastischen Elementen und einer übergeordneten Verschwörungshandlung, die sich durch die gesamte vierteilige Reihe zieht. Dabei steht nicht nur die brutale Realität des frühmittelalterlichen Lebens im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie sich Geschichte durch äußere Einflüsse verändern lässt. Der Autor zeichnet ein vielschichtiges Bild der verschiedenen Völker und ihrer Konflikte, ohne dabei in simple Gut-Böse-Schemata zu verfallen. Die Handlung entwickelt sich langsam und bedächtig, wodurch sich eine dichte Atmosphäre aufbaut, die den Leser tief in die raue Welt des 7. Jahrhunderts eintauchen lässt. Empfehlung: Ideal für Leser historischer Romane mit Fantasy-Elementen, die sich für die frühmittelalterliche Geschichte Britanniens interessieren und Geduld für eine langsam aufbauende, aber komplexe Handlung mitbringen. Weniger geeignet für Fans klassischer Science Fiction oder actionreicher Unterhaltung.

Erschienen
2007
Seiten
560
Sprache
de
Genres
Alternate Reality, Social Science Fiction, Zeitreise-Fiction

Autoren

Serien