Ewiges Leben
Die Journalistin Sophia erhält den Auftrag, eine Firmengeschichte für den Biotechnologie-Konzern Futuria zu verfassen. Das Unternehmen gilt als führend in der Krebsforschung und gentechnischen Heilung von Krankheiten. Doch je tiefer Sophia in ihre Recherchen eintaucht, desto unheimlicher wird ihr der Konzern, dessen Gründer Salomon Leclerq spurlos verschwunden ist. Sie stößt auf Hinweise, dass Futuria den genetischen Schlüssel für die Unsterblichkeit gefunden hat. Hinter der Verheißung des ewigen Lebens verbirgt sich jedoch ein düsteres Geheimnis und ein großangelegter Plan, den das Unternehmen verfolgt. Gemeinsam mit dem abtrünnigen Casper muss Sophia alles daransetzen, diesen Plan zu vereiteln, denn Futuria hat nicht vor, sein Wissen nur zum Wohle der Menschheit einzusetzen. Brandhorst verknüpft gekonnt Unsterblichkeit, Gentechnik, virtuelle Welt und Religion miteinander. Der Roman beschäftigt sich mit fundamentalen Fragen: Wie reagiert die Gesellschaft, wenn medizinische Unsterblichkeit in greifbare Nähe rückt? Welche Auswirkungen hätte dies auf Religion und Moral? Mit wissenschaftlichen Fakten und philosophischen Überlegungen entfaltet sich ein komplexer Thriller über die Grenzen menschlicher Machbarkeit. Empfehlung: Das Buch eignet sich für Leser von Science-Fiction-Thrillern, die sich für bioethische Fragen und die gesellschaftlichen Auswirkungen technologischer Fortschritte interessieren. Besonders ansprechend ist es für alle, die philosophisch angehauchte Zukunftsvisionen schätzen und bereit sind, sich auf einen umfangreicheren Roman von über 700 Seiten einzulassen.
- Erschienen
- 2018
- Seiten
- 704
- Sprache
- de
- Genres
- Biopunk, Dystopie / Postapokalypse, Social Science Fiction, Transhumanistische SF / Posthuman-SF