Ilium

"Illium" ist der erste Band einer zweiteiligen Serie, die eine bemerkenswerte Fusion aus klassischer Mythologie und futuristischer Science Fiction darstellt. Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen und Schauplätzen: dem antiken Troja während des Trojanischen Krieges, dem Mars der fernen Zukunft und einer post-humanen Erde. Im Zentrum steht Thomas Hockenberry, ein wiederbelebter Gelehrter des 20. Jahrhunderts, der von den Göttern des Olymp dazu bestimmt wurde, die Ereignisse des Trojanischen Krieges zu beobachten und zu dokumentieren. Parallel dazu folgen wir den Abenteuern zweier Moravec-Roboter, die eine gefährliche Mission zum Jupiter unternehmen, sowie den letzten Menschen auf der Erde, die in einer scheinbar paradiesischen, aber stagnierenden Gesellschaft leben. Simmons verwebt geschickt Homers Ilias mit spekulativen Elementen über künstliche Intelligenz, Bewusstsein und die Zukunft der Menschheit. Die Handlung entwickelt sich zu einem epischen Konflikt zwischen Göttern, Menschen und Maschinen, wobei die Grenzen zwischen Mythologie und Wissenschaft verschwimmen. Empfehlung: Das Buch eignet sich besonders für Leser, die sowohl klassische Literatur als auch anspruchsvolle Science Fiction schätzen. Wer sich für die Verbindung von antiker Mythologie mit futuristischen Konzepten begeistert und komplexe, vielschichtige Erzählstrukturen zu würdigen weiß, wird an diesem Werk seine Freude haben.

Erschienen
2004
Sprache
de
Genres
Cosmic SF / Philosophical Sci-Fi, Mystical / Theological Science Fiction, Science Fantasy, Transhumanistische SF / Posthuman-SF

Autoren

Serien