Kumbi

Der zweite Band der utopischen Ritterroman-Trilogie führt Rodulf von Gardau nach Nordafrika, wo er bei einer diplomatischen Mission beim Kalifen von Kairuan von mysteriösen Stammeskriegern entführt wird. Seine Reise führt ihn durch die Sahara, wo er von Sklavenjägern verschleppt und schließlich als Philosoph an die Akademie des Tunka von Kumbi verkauft wird. P.M. verbindet in seinem Werk geschickt mittelalterliche Kulissen mit zeitkritischen und anarchistischen Ideen. Die Geschichte entfaltet sich in einer alternativen Version des Jahres 1000, in der sich hinter den historischen Ereignissen ein gigantischer Konzern der Zukunft verbirgt, der die Menschheitsgeschichte gemäß einem "Großen Plan" steuert. Rodulf von Gardau, ursprünglich ein Agent dieses Systems, hat sich gegen seine Auftraggeber gewandt und kämpft nun für eine freiere, gerechtere Gesellschaftsordnung. Der Roman erforscht Themen wie Selbstbestimmung, alternative Gesellschaftsformen und Widerstand gegen autoritäre Strukturen. Dabei verbindet der Autor präzise historische Details mit spekulativen Elementen und gesellschaftskritischen Reflexionen über Macht, Herrschaft und menschliche Beziehungen. Empfehlung: Das Buch richtet sich an Leser, die sich für alternative Gesellschaftsmodelle interessieren, Systemkritik schätzen und bereit sind, sich auf unkonventionelle Erzählformen einzulassen. Besonders geeignet für Fans von anarchistischen Utopien, die historische Settings mit philosophischen Gedankenexperimenten verbinden möchten.

Erschienen
1997
Seiten
272
Sprache
de
Genres
Alternate Reality, Science Fantasy, Social Science Fiction

Autoren

Serien