Schwarze Welt
Im Jahr 3580 lebt die Menschheit im intersolaren Commonwealth über tausend Sonnensysteme verteilt. Im Zentrum der Galaxis schwärt ein riesiges schwarzes Loch - die "Leere" -, das langsam Stern um Stern verschlingt. In seinem Inneren verbirgt sich ein fremdartiges Universum, wo die Gesetze der Physik Kopf stehen. Manche Menschen glauben, man könne in diesem Universum ein perfektes Leben führen, und brechen zu einer Pilgerfahrt auf. Andere Völker sehen in den Pilgern eine unberechenbare Gefahr, die zum Wachstum des schwarzen Loches führt. Sie wollen die Pilger aufhalten. Um jeden Preis. Die Geschichte folgt zwei Handlungssträngen: Zum einen die politischen Machtkämpfe im Commonwealth des 36. Jahrhunderts, wo eine religiöse Bewegung namens "Living Dream" eine Massenpilgerfahrt in die Leere plant. Zum anderen die Träume von Edeard, dem "Waterwalker", der in der mittelalterlich anmutenden Welt Querencia innerhalb der Leere lebt, wo Telepathie und gedankengesteuerte Macht über Materie möglich sind. Als zweiter Band der Void-Trilogie setzt "Schwarze Welt" die epische Erzählung fort, die 1500 Jahre nach den Ereignissen der Commonwealth-Saga spielt. Hamilton verbindet dabei klassische Space Opera-Elemente mit Fantasy-Komponenten und philosophischen Fragen über das Wesen des Universums und menschliche Bestrebungen nach Transzendenz. Empfehlung: Das Buch eignet sich für Leser, die komplexe, vielschichtige Science Fiction-Epen schätzen und bereit sind, sich auf umfangreiche Weltenbau-Konstrukte einzulassen. Fans von Peter F. Hamilton und der Commonwealth-Saga finden hier eine würdige Fortsetzung, während Newcomer von der reichen Detailfülle profitieren können, auch wenn Vorkenntnisse das Verständnis erleichtern.
- Erschienen
- 2007
- Seiten
- 382
- Sprache
- de
- Genres
- Cosmic SF / Philosophical Sci-Fi, Hard Sci-Fi, Science Fantasy, Space Opera