Wächter der Ewigkeit

Sergej Lukianenkos vierter Band der Wächter-Saga führt die Geschichte um die "Anderen" zu einem dramatischen Höhepunkt. In einer Welt, die der unseren gleicht, leben seit Jahrhunderten magische Wesen wie Vampire, Hexen, Magier und Gestaltwandler verborgen unter den Menschen. Der fragile Waffenstillstand zwischen den Mächten des Lichts und der Dunkelheit ist längst zerbrochen. Anton Gorodzki, mittlerweile ein hoher Magier der Nachtwache, wird nach Schottland entsandt, um den mysteriösen Mord an einem russischen Austauschstudenten in Edinburgh aufzuklären. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Vampirmord aussieht, entpuppt sich als komplexe Verschwörung um eines der mächtigsten magischen Artefakte - den "Kranz der Schöpfung" des legendären Merlin. Während die Boulevardpresse sensationslüstern über Vampire berichtet, erkennt Anton, dass sich hinter dem Verbrechen eine Allianz aus Lichten, Dunklen und Inquisitoren verbirgt. Die Handlung führt von Edinburgh über Samarkand bis nach Moskau, wo eine finale Schlacht um die Zukunft der Welt entbrennt. Eine rätselhafte neue Kraft taucht auf, die das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit für immer verändern könnte. Der Roman verbindet Lukianenkos charakteristische Darstellung des modernen Russland mit einer vielschichtigen Mythologie magischer Wesen. Dabei stellt er grundlegende Fragen über die Natur von Gut und Böse und zeigt, dass die vermeintlich "Lichten" nicht immer so strahlend sind, wie sie scheinen. Empfehlung: Das Buch richtet sich an Leser, die düstere Urban Fantasy schätzen und Freude an komplexen moralischen Grauzonen haben. Fans von modernen Vampir- und Magiergeschichten, die mehr als nur oberflächliche Action suchen, werden hier fündig. Allerdings sollte man die ersten drei Bände der Reihe gelesen haben, da der Roman direkt auf den vorherigen Ereignissen aufbaut.

Erschienen
2006
Seiten
446
Sprache
de
Genres
Low Fantasy, Science Fantasy, Supernatural Horror

Autoren

Serien