Nicky Drayden

Südafrika im Jahr 2064: In „The Prey of Gods“ werden in dem Teenager Muzi und der zehnjährigen Nomvula gottgleiche Kräfte geweckt, als beide mit der Droge „Godsend“ in Berührung kommen und traumatische Ereignisse erleben. Zugleich sammelt die rachsüchtige Halbgöttin Sydney Menschen mit besonderen Fähigkeiten zu einem Heer, um die Welt zu erobern, und Roboter erwachen zu Bewusstsein. Der Roman war das Debüt von Nicky Drayden, die als Systemanalytikerin arbeitete. Er erschien 2017 bei Harper Voyager und erhielt 2018 den Compton Crook Award, den die Baltimore Science Fiction Society für den besten Debütroman des Jahres vergibt. „Temper“ folgte 2018 ebenfalls bei Harper Voyager. Der Roman spielt in einem Dorf in Südafrika und folgt den Zwillingen Kasim und Auben, denen man ungleich verteilte Tugenden und Laster nachsagt, Auben sechs Laster, Kasim eines. Bald hören beide Stimmen, die sich als die der ursprünglichen Zwillingsgötter erweisen. Publishers Weekly sah eine erschütternde und beeindruckende Geschichte von verdrehter Prophezeiung, Identität und katastrophalem Wandel, Liz Bourke schrieb auf Tor.com, der Roman verlange mehr von seinen Lesern als ein herkömmlicher. 2019 erschien „Escaping Exodus“, 2020 bei Fischer „Overwatch - die Heldin von Numbani“, übersetzt von Kerstin Fricke. Daneben schrieb Drayden über 30 Kurzgeschichten, unter anderem für Daily Science Fiction, etwa „Breva“ (2013) und „Spiralize Me!“ (2016).

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