Rick Wilber
Mehr als fünfzig Erzählungen, Novelletten und Novellen hat Richard Arnold Wilber, geboren 1948, veröffentlicht, in Asimov's Science Fiction, Analog, The Magazine of Fantasy & Science Fiction, bei Pulphouse und in zahlreichen Anthologien. Für „Something Real“, 2012 in Asimov's erschienen, erhielt er den Sidewise Award for Alternate History 2012 in der kurzen Form. In den 1970er und 1980er Jahren redigierte er nebenher für The Ledger in Lakeland und The Tampa Tribune; außerdem war er Agenturredakteur beim Belleville News-Democrat und Popmusikkritiker beim St. Louis Globe-Democrat. Er lehrte als Assistant Professor am Florida Southern College und an der Southern Illinois University Edwardsville, danach an der University of South Florida, außerdem an der Florida Gulf Coast University; an der Western Colorado University wurde er Visiting Assistant Professor für kreatives Schreiben im MFA-Programm. Er schrieb mehrere Hochschullehrbücher, darunter „Magazine Feature Writing“ (1994) und „Media Matters“ (2018). Sein Vater war der Baseballspieler Del Wilber, und das prägte einen großen Teil seines Schreibens, in der Erzählung „Where Garagiola Waits“ ebenso wie in den Erinnerungen „My Father's Game: Life, Death, Baseball“ bei McFarland. 2014 gab er bei Night Shade Books die Baseball-Anthologie „Field of Fantasies“ heraus. Bei Tor erschienen 2003 „The Cold Road“ und 2016 „Alien Morning“, der 2017 in der Endauswahl des John W. Campbell Memorial Award stand; dazwischen kam bei McFarland „Rum Point“ heraus. Als Herausgeber stellte er außerdem „Subtropical Speculations: An Anthology of Florida Science Fiction“ (1991, mit Richard Mathews) und „Future Media“ (Tachyon, 2011) zusammen; 2020 erschien bei WordFire Press die Sammlung „Rambunctious: Nine Tales of Determination“.