Suzanne Palmer

Als „space opera-style science fiction“ beschrieb Suzanne Palmer ihr Hauptgenre, zu ihren Einflüssen zählte sie unter anderem John Scalzi, Elizabeth Bear, Karl Schroeder und Martha Wells. Die amerikanische Autorin erwarb einen Bachelor of Fine Arts an der University of Massachusetts Amherst, war Chefbibliothekarin der UMass Science Fiction Society und wurde Systemadministratorin am Smith College. Ab 2005 veröffentlichte sie Kurzgeschichten und Gedichte. „The Ins and Outs of Intergalactic Diplomacy“ erschien 2005 in Andromeda Spaceways Inflight Magazine, spätere Geschichten unter anderem in Interzone, Black Static, Asimov's Science Fiction, Analog und Clarkesworld; für „Ten Poems for the Mossums, One for the Man“ stand sie 2017 in der Endauswahl des Eugie Award. In „The Secret Life of Bots“, 2017 in Clarkesworld Magazine erschienen, spielen autonome Wartungsroboter bei der Rettung eines Raumschiffs vor Außerirdischen eine weit größere Rolle, als die menschliche Besatzung je geahnt hätte. Die Novelette gewann 2018 den Hugo Award und den WSFA Small Press Award und kam in die Endauswahl des Theodore Sturgeon Award; Tangent Online fand sie charmant und lobte die lebendigen Figuren und die Vielfalt der Persönlichkeiten unter den Robotern. Ihr erster Roman, „Finder“, ein Thriller über einen Mann, der zwischen den Sternen gepfändetes Eigentum zurückholt, erschien 2019 bei DAW Books und war 2020 für den Locus Award als bestes Debüt nominiert. In der Reihe folgten „Driving the Deep“ (2020), 2021 ebenfalls für den Locus Award nominiert, „The Scavenger Door“ (2021) und „Ghostdrift“ (2024). 2020 erhielt Palmer den Theodore Sturgeon Award für „Waterlines“, 2019 in Asimov's Science Fiction erschienen, 2022 für „Bots of the Lost Ark“ aus Clarkesworld einen zweiten Hugo Award für die beste Novelette. 2026 kam bei DAW „Ode to the Half-Broken“ heraus.

Books