Vera Nazarian
Zwanzig Jahre umfasst „Salt of the Air“, die erste Sammlung von Vera Nazarian: Erzählungen aus den Jahren 1985 bis 2005, erschienen 2006 bei Prime Books mit einer Einleitung von Gene Wolfe, 2009 erweitert neu aufgelegt bei Norilana Books. Die amerikanische Autorin, 1966 in Moskau geboren, war 1985 mit mehreren Beiträgen in der Reihe „Sword and Sorceress“ bei DAW Books vertreten; in den Darkover-Anthologien desselben Verlags folgten 1987 „Kihar“ und 1988 „The Jackal“. „Dreams of the Compass Rose“ (Wildside Press, 2002) ist ein Collage-Roman aus miteinander verbundenen Geschichten, im arabesken Ton „Tausendundeiner Nacht“ verwandt; er stand 2002 auf der vorläufigen Liste des Nebula Award. 2003 folgte „Lords of Rainbow“, eine eigenständige epische Fantasy über eine Welt ohne Farbe. Die Novelle „The Clock King and the Queen of the Hourglass“ (PS Publishing, 2005, mit einer Einleitung von Charles de Lint) setzte der Locus auf seine Leseempfehlungen für 2005. In die Endauswahl des Nebula Award kamen 2007 die Erzählung „The Story of Love“ und 2008 die Novelle „The Duke in His Castle“. Ab 2008 erschienen ihre Bücher vor allem bei Norilana Books, dem Verlag, den sie als Verlegerin führte, 2013 etwa die drei Bände der Trilogie „Cobweb Bride“. 2014 begann mit „Qualify“ die Reihe „The Atlantis Grail“; ihr dritter Band, „Win“ (2017), stand 2018 in der Endauswahl der Dragon Awards. Auf „Survive“ (2020) folgte 2025 „Eos“, der erste Band von „Dawn of the Atlantis Grail“.