Guardian novels
In Sergei Lukjanenkos phantastischer Romanreihe leben unerkannt unter den Menschen die Anderen, übernatürlich begabte Magier, Gestaltwandler und Vampire, geteilt in Lichte und Dunkle; ihr Kampf wird vorwiegend im heutigen Russland ausgetragen. Seit einem Großen Vertrag überwacht die Nachtwache der Lichten die Dunklen und die Tagwache der Dunklen die Lichten. Im ersten Roman, „Wächter der Nacht“ (russisch „Notschnoj dosor“, 1998), soll der Moskauer Nachtwache-Ermittler Anton Gorodezki zwei Vampire aufspüren, die ohne Erlaubnis Menschen jagen, und begegnet dabei einer jungen Frau, auf der ein mächtiger Fluch liegt. Den ersten Roman brachte in Russland der Verlag AST heraus. 2000 folgte „Dnewnoi dosor“, gemeinsam mit Wladimir Wassiljew geschrieben und als einziger Roman der Reihe nicht vorwiegend von Anton erzählt, 2005 „Sumeretschny dosor“, danach weitere Romane. Auf Deutsch brachte Heyne die Reihe ab 2005 in der Übersetzung von Christiane Pöhlmann heraus, darunter „Wächter der Nacht“ 2005, „Wächter des Tages“ und „Wächter des Zwielichts“ 2006, „Wächter der Ewigkeit“ 2007 und „Wächter des Morgen“ 2013. Für „Wächter des Tages“ erhielten Lukjanenko und Wassiljew 2001 den Preis Gold RosCon für das beste Buch des Jahres 2000. Die Verfilmungen „Wächter der Nacht - Nochnoi Dozor“ (2004) und „Wächter des Tages - Dnevnoi Dozor“ (2006), an deren Drehbüchern Lukjanenko mitschrieb, folgen vor allem dem ersten Roman; der erste Film stellte in Russland damals einen Einspielrekord auf. Dazu entstanden die Computerspiele „Wächter der Nacht“ und „Wächter des Tages“.
- Volumes
- 9