Captain Future

Captain Future ist der Wissenschaftler und Abenteurer Curtis Newton, der in einem Sonnensystem, dessen Planeten und viele Monde bewohnbar sind, Verbrecher jagt. Seine Eltern waren vor dem Kriminellen Victor Corvo in ein Labor auf dem Mond geflohen; dort schuf sein Vater Roger mit Simon Wright, dessen Gehirn in einem Behälter weiterlebt, den Roboter Grag und den Androiden Otho. Nachdem Corvo die Eltern ermordet hatte, zogen die drei Curtis auf. Die Figur ersannen 1939 Herausgeber von Better Publications, unter ihnen Mort Weisinger; die meisten Romane schrieb Edmond Hamilton. Das Magazin Captain Future brachte von 1940 bis 1944 in jeder Ausgabe einen vollständigen Roman, zuerst „Captain Future and the Space Emperor“; bis 1951 folgten weitere Geschichten in Startling Stories. Auf Deutsch erschienen Romane der Reihe teils gekürzt bei Pabel als „Captain Zukunft“, von 1981 bis 1984 bei Bastei Lübbe, etwa „Kollisionsziel Erde“, und neu übersetzt bei Golkonda, dessen Gesamtausgabe 2022 vorzeitig endete. Bekannt wurde die Figur in Europa vor allem durch die Zeichentrickserie, die Toei Animation ab 1978 nach 13 der Geschichten produzierte; in Deutschland lief sie um etwa ein Viertel gekürzt, mit Musik von Christian Bruhn. Die Encyclopedia of Science Fiction von John Clute und Peter Nicholls fand die Reihe besser geschrieben, aber weniger lebendig als Hamiltons typische Space Operas. In „Calling Captain Future“ heißen drei damals unbekannte Plutomonde Charon, Styx und Cerberus; später erhielten drei der fünf Plutomonde die Namen Charon, Styx und Kerberos.

Bände
5

Bücher