Chan Dalton

Charles Sheffields Chan-Dalton-Reihe beginnt mit „The Mind Pool“, einer überarbeiteten und erweiterten Fassung von „The Nimrod Hunt“ mit anderem Ende. „The Nimrod Hunt“ spielt Jahrhunderte in der Zukunft: Die Menschheit hat den Raum bis jenseits des Sonnensystems besiedelt und ist drei außerirdischen Arten begegnet, die sich in Körperbau und Psyche bizarr unterscheiden und doch friedlich zusammenleben. Zur Abwehr unbekannter Gefahren jenseits des bekannten Raums baut ein Sicherheitsunternehmen Roboterkrieger als Grenzwache; sie geraten außer Kontrolle und werden zur größten Bedrohung. Gegen sie ziehen Teams aus vier Mitgliedern aus, je einem Vertreter jeder Art, und die Handlung folgt einem dieser Teams. Bei Baen erschienen „The Nimrod Hunt“ im August 1986, „The Mind Pool“ im April 1993 und „The Spheres of Heaven“ im Februar 2001. Mit der ersten Fassung war Sheffield nach seinem Vorwort zu „The Mind Pool“ unzufrieden. Heyne brachte „The Nimrod Hunt“ als „Die Nimrod-Jagd“, übersetzt von Winfried Petri, heraus; Bastei Lübbe veröffentlichte „The Mind Pool“ 2008 als „Das Nimrod-Projekt“ und 2009 „Sphären des Himmels“, beide übersetzt von Ulf Ritgen. Roland J. Green nannte „The Nimrod Hunt“ in der Chicago Sun-Times eine beachtliche Leistung der Vorstellungskraft wie des Erzählens. Algis Budrys schrieb in The Magazine of Fantasy & Science Fiction, das Buch habe wohl mit einer zu starken Prämisse begonnen. David Pringle gab ihm zwei Sterne: Die einfallsreiche Handlung werfe Fragen nach dem Wesen der Intelligenz auf, Prosa und Figurenzeichnung seien aber unbeholfen.

Bände
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