Cities in Flight
James Blishs Reihe, zuerst als „Okie“-Romane bekannt, handelt von ganzen Städten, die mit einem Antigravitationsgerät, dem Spindizzy, durch den Weltraum fliegen; die Geschichten umspannen rund zweitausend Jahre, beginnend in der nahen Zukunft. „They Shall Have Stars“, in der Handlung der erste Roman, beginnt 2013 im andauernden Kalten Krieg: Die Forschung stagniert, vor allem weil Wissen unter Verschluss steht, und Senator Bliss Wagoner aus Alaska wendet sich auf Rat des Wissenschaftlers Corsi Randtheorien zu und finanziert unter anderem eine Brücke aus Eis IV auf dem Jupiter. Die ersten Erzählungen erschienen ab 1950 in Astounding; Blish fügte sie teils zu Romanen zusammen und änderte sie über die Jahre auf Hinweise aus Leserbriefen. 1970 fasste Avon Books die Romane, darunter „The Triumph of Time“ (auch „A Clash of Cymbals“), als „Cities in Flight“ zusammen. Auf Deutsch kam „Stadt zwischen den Planeten“ 1960 bei Goldmann in Tony Westermayrs Übersetzung heraus, „Brücke zur Ewigkeit“ und „Triumph der Zeit“ 1973 bei Heyne, der Sammelband „Die fliegenden Städte“ 1985 bei Bastei Lübbe, übertragen von Ralph Tegtmeier. Die Erzählung „Earthman, Come Home“ gewann 2004 den Retro Hugo Award als beste Novelette. Groff Conklin lobte den gleichnamigen Roman in Galaxy als „a real, honest, pure, gee-whiz space opera“, der Hartford Courant nannte „They Shall Have Stars“ eine geschickte Mischung aus menschlicher Wirklichkeit und technischer Fantasie; Frederik Pohl hob an „The Triumph of Time“ Blishs Erfindungen hervor, fand aber, der Roman leide an seiner unzureichenden Geschichte.
- Bände
- 3