Contact-Zyklus
Gregory Benfords Contact-Zyklus, im Original Galactic Center Saga, beschreibt eine Milchstraße, in der organisches Leben mit intelligenten Maschinen im Krieg liegt. Im ersten Roman, „In the Ocean of Night“, soll der britische NASA-Astronaut Nigel Walmsley eine thermonukleare Bombe an Icarus anbringen, einem Himmelskörper auf Kollisionskurs mit Indien. In einer Spalte findet er Metallstreifen mit künstlichen Mustern, einen Beleg für außerirdische Intelligenz, und beginnt zu forschen, während die NASA auf der Sprengung besteht. Der Astrophysiker Benford fügte „In the Ocean of Night“ aus zuvor erschienenen Novellen und Erzählungen zusammen. In „Across the Sea of Suns“ (1984) sucht Walmsley an Bord eines Expeditionsschiffs nach Leben. „Great Sky River“ spielt nach John G. Cramer in der Los Angeles Times mehrere tausend Jahre nach diesen beiden, die als Teile einer geplanten Trilogie erschienen waren. Auf Deutsch brachte Heyne „In the Ocean of Night“ 1980 als „Im Meer der Nacht“ heraus, übersetzt von Gerd Hallenberger, und führte die Reihe als Contact-Zyklus. „In the Ocean of Night“ war für den Nebula und den Locus Award nominiert, „Great Sky River“ für den Nebula, „Tides of Light“ für den Locus Award. Dave Langford schrieb in White Dwarf, „Across the Sea of Suns“ zeige, dass man ultraharte SF mit jeder Niete am rechten Platz verfassen und trotzdem gut schreiben könne. Paul Witcover zählte die Romane in Sci Fi Weekly zu den ehrgeizigsten Sagas der Science-Fiction. 2001 kündigte der Regisseur Jan De Bont eine Fernsehserie nach der Reihe an; bis 2022 entstand sie nicht.
- Bände
- 6