Das Buch der Langen Sonne

„The Book of the Long Sun“ von Gene Wolfe ist eine Folge von Science-Fantasy-Romanen oder ein einziger Roman in mehreren Bänden und spielt im selben Universum wie „The Book of the New Sun“. Im Mittelpunkt steht Patera Silk, ein junger Augur, also Priester, am Manteion in der Sun Street, der Kirche und Schule seines Viertels, wohl dem ärmsten der Stadt Viron. Er glaubt sich von einem kleinen Gott, dem Outsider, erleuchtet, der ihm aufträgt, den Manteion zu retten, denn ein skrupelloser Verbrecherboss namens Blood hat ihn aus Steuergründen gekauft. Bei diesem Vorhaben gerät Silk in die Unterwelt Virons und beginnt, an seiner eigenen Moral zu zweifeln. Der Arbeitstitel war „Starcrosser’s Landfall“. Fast gleichzeitig erschienen bei Tor in den USA und bei New English Library in Großbritannien „Nightside the Long Sun“ (1993), „Lake of the Long Sun“ (1994), „Caldé of the Long Sun“ (1994) und „Exodus from the Long Sun“ (1996); die Hardcover von Tor umfassen zusammen fast 1500 Seiten. Fortgesetzt wird die Geschichte in „The Book of the Short Sun“ (1999 bis 2001). Auf Deutsch erschienen die Romane 1998 bei Heyne in der Übersetzung von Reinhard Heinz. Die Mythopoeic Society zog den Zyklus als Ganzes für ihre Preise in Betracht; 1997 stand er unter den fünf Finalisten des Mythopoeic Fantasy Award. „Nightside the Long Sun“ und „Caldé of the Long Sun“ gehörten zu den sechs Finalisten des Nebula Award für den besten Roman.

Bände
4

Bücher