Der Dunkle Turm
Stephen Kings Reihe nimmt Motive aus Dark Fantasy, Science-Fantasy, Horror und Western auf. Roland Deschain, der letzte Revolvermann, sucht den Dunklen Turm, der als Knotenpunkt aller Universen gilt; seine Welt hat sich „weiterbewegt“ und scheint zu zerfallen. Der erste Roman, „The Gunslinger“, beginnt mit dem Satz „Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm.“ In einem verlassenen Rasthaus trifft Roland auf den Jungen Jake Chambers, der in seinem alten Leben in New York gestorben ist. King begann den Roman 1970, angeregt von Robert Brownings Gedicht „Childe Roland to the Dark Tower Came“. Nach fünf Erzählungen im Magazine of Fantasy & Science Fiction von 1978 bis 1981 erschien er 1982 bei Donald M. Grant als Buch. 2003 überarbeitete King ihn, um Widersprüche zu den späteren Bänden zu beseitigen. Der siebte Band kam 2004 heraus, 2012 folgte „The Wind Through the Keyhole“, das in der Handlung zwischen dem vierten und fünften Band spielt. Auf Deutsch verlegte Heyne die Reihe, die ersten vier Romane übersetzt von Joachim Körber, die späteren von Wulf Bergner. Bill Sheehan nannte die Reihe in der Washington Post ein humanes, visionäres Epos und ein wahres Opus magnum. Michael Berry hielt die frühen Bände 2004 im San Francisco Chronicle für ein hochtrabendes Sammelsurium, den Schluss aber für einen Abschied, der mehr als einlöst, was versprochen war. Der siebte Band gewann 2005 den British Fantasy Award. Ab 2007 erschienen bei Marvel Comicreihen zum Dunklen Turm, 2017 kam der Film von Nikolaj Arcel mit Idris Elba als Roland in die Kinos.
- Bände
- 8