Der Heritage-Zyklus
Der Heritage-Zyklus von Charles Sheffield spielt Jahrtausende in der Zukunft, wenn Menschen und andere intelligente Völker den größten Teil des Orion-Arms der Milchstraße besiedelt haben. Überall in der Galaxis liegen Hunderte gewaltiger, verlassener Bauwerke der sogenannten Builder, eines rätselhaften Volkes, das seit drei Millionen Jahren ausgestorben ist. Im ersten Roman, „Summertide“ (1990), kommt eine bunt gemischte Gruppe aus Wissenschaftlern und Glücksrittern zu einem dieser Artefakte, um eine ungewöhnliche Erscheinung zu untersuchen, gerade als seine Umgebung äußerst gefährlich ist. Auszüge aus dem fiktiven „Lang Universal Artifact Catalog“ beschreiben im Roman mehrere Artefakte der Builder. „Divergence“ setzt wenige Tage nach dem Ende des ersten Romans ein; es folgten „Transcendence“ (1992), „Convergence“ (1997) und „Resurgence“ (2002), der Abschluss der Reihe und das letzte Buch, das Sheffield veröffentlichte. Bei Baen erschienen „Convergence“ und „Resurgence“ sowie 1998 und 1999 die überarbeiteten Sammelbände „Convergent Series“ und „Transvergence“. Auf Deutsch erschien die Reihe 2007 und 2008 bei Bastei Lübbe als „Der Heritage-Zyklus“, übersetzt von Ulf Ritgen. Publishers Weekly schrieb zu „Summertide“, die Reihe stehe für sich, auch wenn viele Fäden offen blieben. Kirkus Reviews sprach von einer überdurchschnittlichen Space Opera.
- Bände
- 5