Die Drachenreiter von Pern
Auf Pern haben die Nachfahren menschlicher Siedler Technik und Herkunft weitgehend vergessen, und in Abständen fallen Fäden vom Roten Stern, ein Sporenorganismus, der alles Organische verzehrt; feuerspeiende Drachen, telepathisch an ihre Reiter gebunden, verbrennen sie im Flug. Im ersten Roman, „Dragonflight“, glaubt nach einer ungewöhnlich langen Pause kaum noch jemand an die Gefahr, und nur noch ein Weyr ist bewohnt. Der Drachenreiter F'lar sucht Anwärterinnen für eine neue Königin und findet Lessa, die letzte Überlebende der Herrscherfamilie von Ruatha, die sich als Magd vor dem Usurpator Fax verbirgt. Die Reihe begann 1967 mit der Novelle „Weyr Search“ in Analog; mit „Dragonrider“ bildet sie den größten Teil des ersten Romans. Es folgten „Dragonquest“ und „The White Dragon“, dazu die Harfnerhallen-Romane „Dragonsong“, „Dragonsinger“ (1977) und „Dragondrums“ (1979), die McCaffrey vor „The White Dragon“ zu lesen empfahl. „Moreta: Dragonlady of Pern“ (1983) spielt Jahrhunderte vor „Dragonflight“. Bei Heyne übersetzte Birgit Reß-Bohusch die frühen Romane; „Die Suche der Drachen“ erschien 1973. „Weyr Search“ gewann 1968 den Hugo Award, „Dragonrider“ 1969 den Nebula Award, beide als beste Novelle; McCaffrey war die erste Frau mit einem der beiden Preise für Erzählliteratur. „The White Dragon“ stand auf der Bestsellerliste der New York Times. In einer Leserumfrage von Locus kamen 1987 „Dragonflight“ und „The White Dragon“ auf die Plätze 9 und 23 der besten Fantasyromane aller Zeiten; David Pringle nannte beide dazu wohl eher Science-Fiction als eigentliche Fantasy.
- Bände
- 8