Die Mars Trilogie

Kim Stanley Robinsons Mars-Romane erzählen über 187 Jahre, von 2026 bis 2212, von der Besiedlung und dem Terraforming des Mars, aus den Blickwinkeln vieler Figuren, während die Erde unter Überbevölkerung und ökologischen Katastrophen leidet. „Red Mars“ beginnt 2026 mit der ersten Kolonistenfahrt zum Mars, einem gemeinsamen Unternehmen der USA und Russlands, an Bord der Ares; ihre Besatzung, die „First Hundred“, soll die ersten hundert Kolonisten des Planeten werden. Unter ihnen ist umstritten, ob man den Mars umgestalten darf: Sax Russell hält es für die Pflicht der Menschheit, Leben zu verbreiten, Ann Clayborne spricht ihr das Recht ab, ganze Planeten nach Belieben zu verändern. Nach Robinsons Worten wuchs die Reihe aus dem Wunsch, auf dem Mars wandern zu gehen, den ein Satellitenfoto des Planeten in ihm weckte. „Red Mars“, „Green Mars“ und „Blue Mars“ erschienen in den 1990er-Jahren in den USA bei Bantam Spectra. Heyne brachte die Romane in der Übersetzung von Winfried Petri und Eva Torhorst als „Roter Mars“ und „Grüner Mars“ 1997 heraus, „Blauer Mars“ 1999. „Red Mars“ erhielt den Nebula Award, „Green Mars“ gewann 1994 den Hugo Award und den Locus Award, „Blue Mars“ 1997 beide noch einmal. Der Text von „Green Mars“ flog auf einer DVD der Planetary Society mit der NASA-Sonde Phoenix zum Mars, die im Mai 2008 landete. Die Rechte für eine Verfilmung lagen Ende der 1990er-Jahre bei James Cameron; 2015 bestellte Spike TV eine Serie mit J. Michael Straczynski als Showrunner, stellte sie 2016 aber zurück.

Bände
3

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