Die Uplift Saga

In David Brins Uplift-Universum heben Patronatsspezies der Fünf Galaxien präintelligente Arten genetisch zur Vernunft und halten sie danach als Klienten, in der Regel für 100.000 Jahre. Die Menschheit, eine Wölflingsrasse ohne bekannten Patron, hat selbst begonnen, Schimpansen und Delfine zu liften, und muss sich in einem oft feindseligen Umfeld behaupten. Im ersten Roman, „Sundiver“ (1980), soll Jacob Demwa vom irdischen Zentrum für Uplift Erscheinungen in der Chromosphäre der Sonne untersuchen, für die die Galaktische Bibliothek kein Vorbild kennt, und reist zum Sundiver-Projekt auf dem Merkur. Auf „Sundiver“, das lange vor den übrigen Romanen spielt, folgten „Startide Rising“ (1983) und „The Uplift War“ (1987); eine durchgehende Geschichte erzählen danach „Brightness Reef“, „Infinity’s Shore“ (1996) und „Heaven’s Reach“ (1998). Auf Deutsch kam „Startide Rising“ 1985 bei Knaur als „Sternenflut“ heraus, übersetzt von Rainer Schmidt, „The Uplift War“ 1990 bei Heyne als „Entwicklungskrieg“, übersetzt von Gottfried Feidel. „Sundiver“ folgte 1995 bei Heyne als „Sonnentaucher“. Die späteren Romane teilte Goldmann 1997 bis 1999 in je zwei Bände, übersetzt von Marcel Bieger. „Startide Rising“ gewann 1984 den Hugo und den Nebula Award als bester Roman, „The Uplift War“ 1988 den Hugo und den Locus Award. Greg Costikyan fand „Sundiver“ 1980 in der Zeitschrift Ares anregend, straff gebaut und lesbar, die menschlichen Figuren eher flach, insgesamt einen bemerkenswerten Erstling. Für das Rollenspiel GURPS erschien mit „GURPS Uplift“ ein Quellenbuch zu dieser Welt.

Bände
6

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