Die Welt der tausend Ebenen

Philip José Farmers Welt der tausend Ebenen spielt in künstlichen Taschenuniversen. Ihre Herren, die Lords, gleichen genetisch den Menschen, halten sich aber für überlegen und haben eine Technik geerbt, die sie nicht mehr verstehen: Sie erschaffen Lebewesen, altern nicht und reisen durch Tore zwischen den Welten. Den Namen gibt die Welt des Lords Jadawin, ein Planet unter grünem Himmel in Gestalt einer riesigen Stufenpyramide. Im ersten Roman, „The Maker of Universes“ (1965), gerät Robert Wolff beim Besichtigen eines Hauses dorthin, wird wieder jung und verliebt sich in Chryseis; als sie entführt wird, steigt er ihr nach, unterwegs mit dem Abenteurer Kickaha. Bei Ace Books erschienen „The Maker of Universes“, „The Gates of Creation“ (1966) und „A Private Cosmos“ (1968); ab diesem Roman steht Kickaha im Mittelpunkt, eigentlich Paul Janus Finnegan, der Farmers Initialen trägt. Auf Deutsch kamen die Romane von „Meister der Dimensionen“ bis „Planet der schmelzenden Berge“ 1979 bis 1981 bei Knaur heraus; 2016 legte Heyne E-Books vor, übersetzt von Martin Eisele und Walter Erev, „Der Zorn des Roten Lords“ von Usch Kiausch. Roger Zelazny räumte ein, für „Nine Princes in Amber“ Anregungen aus der Welt der tausend Ebenen bezogen zu haben. Der Psychiater A. James Giannini nutzte frühere Bände in der projektiven Psychotherapie als Rollenspiel und Hilfe zur Selbstanalyse. In Absprache mit ihm schrieb Farmer „Red Orc's Rage“, in dem ein Jugendlicher in einer solchen Therapie eine Figur der Reihe spielt und sich in deren Welt wiederfindet.

Bände
7

Bücher