Future History

Robert A. Heinleins Future History ist eine Folge von Erzählungen und Romanen über eine entworfene Zukunft der Menschheit ab der Mitte des 20. Jahrhunderts; den Begriff prägte John W. Campbell im Februar 1941 in Astounding Science Fiction. In „Methuselah’s Children“, 1941 in drei Folgen in Astounding erschienen und 1958 zum Roman erweitert, haben die Howard-Familien durch gezielte Ehen im 22. Jahrhundert eine Lebenserwartung von über 150 Jahren erreicht und verbergen ihr Dasein hinter wechselnden Identitäten. Als sich einige Howards offenbaren, glaubt man ihnen die Zuchtwahl nicht und vermutet ein Geheimverfahren. Was genau dazugehört, beurteilen Heinlein-Kenner verschieden. Heinlein schrieb die meisten Geschichten zwischen 1939 und 1941 und zwischen 1945 und 1950; den Kern bildet die Sammlung „The Past Through Tomorrow“ (1967). James Gifford rechnet „Time Enough for Love“ (1973) als Grenzfall hinzu, Bill Patterson „To Sail Beyond the Sunset“ (1987). Auf Deutsch erschien „The Past Through Tomorrow“ 1988 bei Heyne als „Die Vergangenheit der Zukunft“, übersetzt von Rosemarie Hundertmarck, 2000 bei Bastei Lübbe als „Methusalems Kinder“ und 2015 überarbeitet bei Heyne als „Die Geschichte der Zukunft“. Groff Conklin nannte die Future History 1951 in Galaxy die größte aller Geschichten von morgen. 1966 war sie für den Hugo Award als beste Serie aller Zeiten nominiert, unterlag aber Isaac Asimovs Foundation-Reihe. Alexei Panshin hielt „Methuselah’s Children“ in vieler Hinsicht für ein wichtiges Buch: Sein Hauptthema, dem Tod zu entkommen, kehre bei Heinlein immer wieder.

Bände
7

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