Greatwinter

Greatwinter ist eine postapokalyptische Science-Fiction-Reihe des Australiers Sean McMullen. Der erste Roman, „Souls in the Great Machine“, deutsch „Seelen in der großen Maschine“ (2006), führt zwei Jahrtausende in die Zukunft, in eine Welt ohne Elektrizität: Windmotoren gelten als Spitzentechnik, Dampfkraft haben alle großen Kirchen gebannt, und in unregelmäßigen Abständen sucht ein tödlicher „Ruf“ den australischen Kontinent heim. Züge fahren mit Windturbinen oder mit der Muskelkraft tretender Fahrgäste. McMullens erster Roman erschien 1994 und 1995 in Australien in zwei Bänden, „Voices in the Light“ und „Mirrorsun Rising“; der zweite gewann 1996 den Ditmar. Für die US-Ausgabe bei Tor fasste er beide überarbeitet zu „Souls in the Great Machine“ zusammen; dort folgten „The Miocene Arrow“ (2000) und „Eyes of the Calculor“ (2001). Auf Deutsch brachte Klett-Cotta 2006 in der Hobbit-Presse nur den ersten Roman heraus, übersetzt von Jochen Schwarzer. Schwarzer übersetzte auch die Erzählung „Dragon Black“, eine Vorgeschichte, die 2007 zuerst auf Deutsch erschien, als „Schwarzdrache“ in „Pandora 01“ bei Shayol. „The Miocene Arrow“ gewann den Aurealis Award als bester Science-Fiction-Roman, „Eyes of the Calculor“ kam dort auf die Shortlist. Publishers Weekly hob an „The Miocene Arrow“ verwinkelte Politik, gut geschilderte Luftkämpfe und den Einsatz sonderbarer Techniken hervor, der an L. Sprague de Camp erinnern könne. Das Library Journal schrieb zu „Eyes of the Calculor“, McMullens Epos untersuche die Folgen einfacher Technik und religiösen Idealismus in einer Welt im Umbruch.

Bände
3

Bücher