Heechee-Saga
Frederik Pohls Heechee-Saga handelt von den Heechee, einer fortgeschrittenen außerirdischen Art, die das Sonnensystem vor Hunderttausenden von Jahren besuchte und dann verschwand. Zurück blieben Stützpunkte mit Artefakten, darunter der ausgehöhlte Asteroid Gateway mit fast tausend kleinen Raumschiffen, von denen viele noch fliegen; wohin eine Einstellung sie bringt, weiß niemand. Wer einen Flug wagt, setzt sein Leben ein für die Hoffnung auf einen reichen Fund. In „Gateway“ gewinnt Robinette Broadhead aus den Nahrungsmittelgruben von Wyoming in der Lotterie genug für eine einfache Fahrt nach Gateway, schiebt dort aber den ersten Flug lange hinaus. „Gateway“ erschien ab November 1976 in Fortsetzungen in Galaxy, das Pohl bis 1969 herausgegeben hatte, und im April 1977 bei St. Martin's Press als Buch; den vierten Roman, „The Annals of the Heechee“, brachte Del Rey heraus. Auf Deutsch kam „Gateway“ 1978 bei Goldmann heraus, übersetzt von Tony Westermayr; Heyne fasste die ersten drei Romane später, übersetzt von Westermayr und Edda Petri, als „Die Gateway-Trilogie“ zusammen. „Gateway“ gewann 1977 den Nebula Award und 1978 den Hugo, den Locus und den John W. Campbell Memorial Award, jeweils als bester Roman. Publishers Weekly zählte die Reihe zu den beständig kühnsten Unternehmungen der Science-Fiction; David Langford fand „The Annals of the Heechee“ in White Dwarf sprachlich unauffälligen guten Durchschnitt, aber ein stilvolles Beispiel harter Science-Fiction, wie sie früher manchmal war. Legend Entertainment brachte 1992 und 1993 zwei „Gateway“-Computerspiele heraus.
- Bände
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