Helliconia Trilogie

Brian W. Aldiss’ Helliconia ist ein erdähnlicher Planet, dessen Jahreszeiten Jahrhunderte dauern: Ein Großes Jahr entspricht etwa 2500 Erdjahren, und über Jahrtausende steigt und fällt mit ihm eine Zivilisation. Um die Vorherrschaft ringen zwei intelligente Arten, die Menschen und die Phagoren, weißpelzige Humanoide mit Hörnern, die im Großen Winter die Oberhand haben, im Großen Sommer die Menschen. Über dem Planeten kreist die irdische Raumstation Avernus und schickt ihre Beobachtungen zur Erde. „Helliconia Spring“ setzt etwa ein Jahrhundert vor dem Ende des Großen Winters ein: Auf der Jagd geraten der junge Yuli und sein Vater in einen Hinterhalt der Phagoren, der Vater wird als Sklave verschleppt, Yuli flieht nach Süden bis nach Pannoval, einer Stadt in einem riesigen Höhlensystem. Die Bände spielen Jahrhunderte auseinander und haben keine durchgehende Hauptfigur; „Helliconia Summer“ folgte 1983, „Helliconia Winter“ 1985. Die Gaia-Hypothese James Lovelocks hat das Werk maßgeblich beeinflusst. Auf Deutsch erschien „Helliconia Frühjahr“ 1983 im Hohenheim-Verlag; Heyne brachte 1985 „Helliconia: Frühling“, „Helliconia: Sommer“ und „Helliconia: Winter“ in der Bibliothek der Science Fiction Literatur heraus, alle übersetzt von Walter Brumm. „Helliconia Spring“ gewann 1983 den BSFA Award und den John W. Campbell Memorial Award, 1984 als bester ausländischer Roman den Kurd-Laßwitz-Preis; „Helliconia Winter“ erhielt 1986 den BSFA Award. David Langford lobte in White Dwarf an „Helliconia Summer“ feine Prosa und unvergessliche Bilder.

Bände
3

Bücher