Imperial Radch

Imperial Radch ist eine Space-Opera-Trilogie der US-Amerikanerin Ann Leckie. Tausende Jahre in der Zukunft ist das Reich der Radch die führende Macht der Menschheit; seine Schiffe lenken als künstliche Intelligenzen menschliche Körper, die Ancillaries, als Soldaten, und weil die Radchaai nicht nach Geschlecht unterscheiden, nennt Leckie alle „sie“. Im ersten Roman, „Ancillary Justice“ (2013), deutsch „Die Maschinen“ (2015), ist Breq die letzte Ancillary des Schiffs Justice of Toren, das fast zwanzig Jahre zuvor durch Verrat unterging, und trägt ein Bruchstück seines Bewusstseins. Auf der Suche nach Rache an der Herrscherin des Reiches trifft sie auf einem Eisplaneten die angeschlagene Seivarden, tausend Jahre zuvor Leutnant auf dem Schiff. Leckie begann den Roman 2002 und schrieb ihn nach einem Workshop bei Octavia Butler 2005 in sechs Jahren; Orbit veröffentlichte das Debüt 2013. Es folgten „Ancillary Sword“ (2014), deutsch „Die Mission“ (2016), und „Ancillary Mercy“ (2015), deutsch „Das Imperium“ (2017), alle drei bei Heyne übersetzt von Bernhard Kempen. Im selben Universum spielen unter anderem „Provenance“ (2017) und „Translation State“ (2023). „Ancillary Justice“ gewann den Hugo, den Nebula, den Clarke und den BSFA Award sowie den Locus Award als bestes Debüt, die Folgebände je den Locus Award. Russell Letson schrieb in Locus, das sei keine Science-Fiction für Einsteiger und der Lohn entsprechend größer; Nina Allan fand in Arc einen Roman alter Schule, der Gattungsnormen unermüdlich wiederhole. Ein 2014 optioniertes Fernsehprojekt scheiterte laut Leckie 2024.

Bände
3

Bücher