Krieg der Klone
In John Scalzis Military Science Fiction konkurriert die Koloniale Union mit vielen außerirdischen Arten um die wenigen bewohnbaren Planeten. Ihre Koloniale Verteidigungsarmee rekrutiert auf der technisch wenig fortgeschrittenen Erde nur Menschen, die mindestens 75 Jahre alt sind. Im ersten Roman, „Old Man’s War“ (2005), tritt John Perry, ein verwitweter Werbetexter im Ruhestand, mit 75 Jahren bei; sein Bewusstsein wird in einen jungen, genetisch verbesserten Klonkörper mit grüner Haut und einer neuronalen Schnittstelle, dem BrainPal, übertragen. Perry erzählt in der Ich-Form. Scalzi nannte Robert A. Heinleins „Starship Troopers“ als Einfluss. Bei Tor Books folgten „The Ghost Brigades“ (2006), „The Last Colony“ (2007), „Zoe’s Tale“ (2008), „The Human Division“ (2013, zuerst in Episoden), „The End of All Things“ (2015) und „The Shattering Peace“ (2025). Bei Heyne erschien „Old Man’s War“ 2007 als „Krieg der Klone“, und der Titel wurde zum Namen der Reihe; die Romane bis „The End of All Things“, dort „Galaktische Mission“ (2016), übersetzte Bernhard Kempen. „Old Man’s War“ war 2006 für den Hugo Award als bester Roman nominiert. 2011 wählten Leser von Tor.com ihn zum besten Science-Fiction- und Fantasy-Roman der Jahre 2000 bis 2010, 2012 Leser von Locus Online zum besten Science-Fiction-Roman des 21. Jahrhunderts. 2026 erhielt die ganze Reihe den Hugo Award für die beste Serie. 2017 kündigte Netflix eine Verfilmung an.
- Bände
- 4