Lucky Starr

Lucky Starr ist eine Reihe von Jugendromanen, die Isaac Asimov unter dem Pseudonym Paul French schrieb; sie spielen jeweils an einem anderen Ort des Sonnensystems, nach dem Wissensstand der Zeit geschildert. Im ersten Band, „David Starr, Space Ranger“ (1952), schützt um 7000 nach Christus der Wissenschaftsrat die Erde. Zwei seiner Mitglieder, die den als Säugling verwaisten Biophysiker David Starr aufgezogen haben, schicken ihn verdeckt zum Mars, weil von dort eingeführte Lebensmittel Menschen vergiftet haben; dort trifft er den Farmarbeiter John „Bigman“ Jones. Den Anstoß gaben 1951 Asimovs Agent Frederik Pohl und der Doubleday-Lektor Walter I. Bradbury, die einen Jugendroman als Vorlage für eine Fernsehserie wollten; aus Sorge vor einer schlechten Fernsehfassung wählte Asimov das Pseudonym. Aus dem Fernsehprojekt wurde nichts, doch Doubleday brachte von 1952 bis 1958 sechs Romane heraus, ein geplanter siebter wurde aufgegeben. Auf Deutsch erschienen sie 1963 in der Reihe Terra bei Moewig, 1974 als Terra-Taschenbücher bei Pabel und 1981 und 1982 bei Bastei Lübbe mit neuen Titeln in Übersetzungen von Jens Rösner und Ekkehart Reinke. Ellen Lewis Buell schrieb 1952 in der New York Times Book Review, der erste Band verbinde Krimi und Science-Fiction, Groff Conklin lobte ihn in Galaxy als wirkungsvolle Jugendlektüre. Mit den Drei Gesetzen der Robotik in „Lucky Starr and the Big Sun of Mercury“ (1956) verriet Asimov nach eigenen Worten selbst dem flüchtigsten Leser, wer Paul French war. Der erste Band wurde in Frankreich 1975 und 1992 als Comic umgesetzt.

Bände
6

Bücher