MaddAddam
Die MaddAddam-Trilogie der Kanadierin Margaret Atwood beginnt mit „Oryx and Crake“ (2003), deutsch „Oryx und Crake“ (2003). Atwood bezeichnete den Roman als spekulative Fiktion und Abenteuerromanze statt als reine Science-Fiction, weil er nichts schildere, was wir noch nicht tun oder zu tun beginnen können. Ein Mann namens Schneemensch lebt in einer postapokalyptischen Welt neben den Crakern, arglosen, menschenähnlichen Geschöpfen, und sieht keine anderen Menschen mehr. In Rückblenden erinnert er sich an seine Jugend als Jimmy in den ummauerten Wohnanlagen der Konzerne und an seinen Schulfreund Glenn, genannt Crake. „The Year of the Flood“ (2009), deutsch „Das Jahr der Flut“ (2009), spielt parallel zum ersten Roman und folgt den God's Gardeners, einer religiösen Sekte; „MaddAddam“ (2013), deutsch „Die Geschichte von Zeb“ (2014), führt beide Romane fort und schließt die Trilogie ab. Auf Deutsch erschienen alle drei im Berlin Verlag, der erste übersetzt von Barbara Lüdemann, die anderen von Monika Schmalz; 2017 legte Piper die Romane neu auf. „Oryx and Crake“ stand 2003 auf der Shortlist des Man Booker Prize und 2004 auf der des Orange Prize. Andrew Sean Greer schrieb in der New York Times, „MaddAddam“ führe die beiden Vorgänger zu einem passenden und freudigen Abschluss zusammen. 2023 brachte das Hessische Staatstheater Wiesbaden die Oper „Oryx and Crake“ von Søren Nils Eichberg zur Uraufführung. Eine Fernsehserie nach der Trilogie entwickelte Darren Aronofsky zunächst für HBO; im Januar 2018 sicherten sich Paramount Television und Anonymous Content die Rechte.
- Bände
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