Mammut-Trilogie
In Stephen Baxters Romanreihe sind die Mammuts nicht ausgestorben. Im ersten Roman, „Silverhair“ (1999), hat auf einer abgelegenen russischen Insel nahe dem Polarkreis eine Sippe intelligenter Mammuts die Eiszeit bis in die Gegenwart überlebt, doch ihre Zahl schrumpft, während sich das Klima erwärmt. Baxter zeichnet sie mit beinahe menschlicher Intelligenz und einer mündlichen Kultur, die Millionen Jahre zurückreicht; im Mittelpunkt steht die Mammutkuh Silverhair. Dann gehen Menschen an Land und beginnen, die Mammuts zu jagen. „Longtusk“ spielt in ferner Vergangenheit, als sich die Gletscher zurückziehen, und erzählt von den frühen Begegnungen der Mammuts mit den Menschen. „Icebones“ (2001) führt ins Jahr 3000 auf den Mars, den die Menschen bewohnbar gemacht hatten, um ihn mit ausgestorbenen Tieren der Erde zu besiedeln; nun sind die Tiere ohne die Menschen auf sich gestellt, unter ihnen Icebones, eine Tochter Silverhairs. 2004 erschienen die Romane gesammelt als „Behemoth“. Eine deutsche Ausgabe verzeichnet die Deutsche Nationalbibliothek nicht. Kirkus Reviews fand es bei „Icebones“ unmöglich, nicht mit Baxters tapferen Dickhäutern mitzufiebern; es sei eine Saga, die selbst dort, wo sie am unwahrscheinlichsten sei, Herz und Verstand des Lesers anspreche. Jackie Cassada schrieb 2002 im Library Journal über denselben Roman, Baxter erwecke die großen Geschöpfe der Urzeit der Erde zum Leben.
- Bände
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