Omniversum
In Andreas Brandhorsts Omniversum wacht Omni über das Universum, ein Zusammenschluss von 14 Superzivilisationen. Sechs Menschen hat Omni zu seinen Reisenden gemacht, ihnen ein verlängertes Leben gegeben und sie beauftragt, seinen Willen umzusetzen. Für Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit nutzen die meisten Zivilisationen den Sprawl, ein übergeordnetes Medium, dessen Bewohner Engel heißen. In „Omni“ soll einer der Reisenden, Aurelius, ein rätselhaftes Artefakt aus dem Frachter Kuritania bergen, der im Sprawl gestrandet ist. Zur selben Zeit lebt Forrester, einst Agent der Organisation „Agentur“, mit seiner Tochter Zinnober auf einem einsamen Planeten am Rand der Milchstraße, bis die Agentur ihn erpresst: Er soll Aurelius entführen, sonst liefere sie Zinnober an Forresters alten Feind aus, den Duka von Javaid. „Omni“ erschien 2016 als Originalausgabe bei Piper, im Mai 2017 folgte dort als zweites Buch des Omniversums „Das Arkonadia-Rätsel“, in dessen Mittelpunkt wieder Forrester und Zinnober stehen. Das Hörbuch zu „Omni“ las Richard Barenberg; 2019 legte Piper den Roman als Taschenbuch neu auf. „Omni“ gewann 2017 den Kurd-Laßwitz-Preis als bester Roman und belegte beim Deutschen Science-Fiction-Preis den zweiten Platz unter den deutschsprachigen Romanen. Eva Bergschneider lobte auf phantastisch-lesen.de fesselnde und nachhaltige Unterhaltung mit vielen klugen Fragen und dem „sense of wonder“; Wolfgang Brunner nannte das Buch auf buchwelten.wordpress.com hochspannende, intelligente und philosophische Space Opera.
- Bände
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